Naturpark Münden
Der Naturpark Münden umfasst ca. 45.000 ha reizvoller Mittelgebirgslandschaft und Waldwiesentäler mit idyllischen Bachläufen, die in einen der großen Flüsse Werra, Fulda oder Weser münden. Die Dransfelder Hochebene begrenzt den Naturpark im Nordosten. Der Kaufunger Wald im Süden und der Bramwald im Nordwesten sind die größten zusammenhängenden Waldgebiete. Eine der "sieben am schönsten gelegenen Städte der Welt" (Alexander v. Humboldt), Hannoversch Münden in der Mitte des Naturparks, ist bekannt durch den Zusammenfluss von Werra und Fulda zur Weser, ihr geschlossenes mittelalterliches Stadtbild und ihre Geschichte in Schifffahrt, Handel und Handwerk. Doch auch die vielen kleineren Ortschaften bieten einen natur- und kulturhistorischen Einblick in die Entwicklung von "Land und Leuten": das Kloster Bursfelde aus dem 10. Jh. oder das Töpferdorf Oberode. Ein herausragendes Ziel im wahrsten Sinne des Wortes ist der Hohe Hagen mit dem Gaußturm bei Dransfeld. Carl-Friedrich Gauß, der "Herr vom Zehnmarkschein", führte von hier aus seine Landvermessungen durch. Der heutige Besucher genießt bei schönem Wetter die Fernsicht bis hin zum Harz, Teutoburger und Thüringer Wald. Der Naturpark Münden bietet seinen erholungssuchenden Gästen gut gekennzeichnete Wanderwege, Radwanderwege (an der Weser entlang bis nach Bremen) und zahlreiche Naturlehrpfade und Rundwanderwege mit Schutzhütten, Jugendzelt-, Grill- und Spielplätzen. Der Waldgeschichtspfad, der Ameisenpfad am Langen Lehmweg, der Barfußpfad in Nienhagen und der Rundwanderweg durch das Endschlagbachtal sind nur einige Beispiele für gut dokumentierte Naturerlebnispfade.
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| Bundesland/Region |
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Niedersachsen |
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| Geographische Lage |
| Oberes Weserbergland zwischen Göttingen, Kassel, Hann. Münden |
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| Größe |
| 40.000 ha |
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| Landschaftstypen |
| Mischwald, Fließgewässer, Grünland, Trockenbiotope; Geländeausformung: hügelig/wellig bis bergig |
Geschlossene Waldlandschaften mit Bach-Wiesen-Tälern und 3 Flüssen (Werra-Fulda-Weser) - Historische Waldformen |
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