Naturpark Elm-Lappwald
Im welligen Hügelland östlich von Braunschweig, der Stadt Heinrichs des Löwen, liegt der Naturpark Elm-Lappwald. Die von bewaldeten Höhenzügen und fruchtbaren Löss-Mulden geprägte Landschaft, war bereits in der Jungsteinzeit dauerhaft von Menschen besiedelt. Zu den eindrucksvollsten Zeugen dieser Epoche zählen Megalith- und Hügelgräber sowie Funde aus der Altsteinzeit wie sie mancherorts im Naturpark, der zum „Nationalen Geopark“ gehört, zu finden sind.
Die mit Löss bedeckten Muldenlagen blieben bis heute bevorzugte Ackerstandorte und so wiegen sich goldene Weizenfelder oder leuchtend gelbe Rapsfelder zwischen grünen Wäldern. Die Wälder im Naturpark sind vielfältig. Neben dem Elm, der als größter und schönster Buchenwald Norddeutschlands gilt, versprechen auch der urwüchsige Dorm und der geheimnisvolle Lappwald eindrucksvolle Naturerlebnisse. Aber auch Moore, Quellflüsse, Seen, Heideflächen, Salzwiesen und artenreiche Kalk-Magerrasen gehören zum Erscheinungsbild des Naturparks. Entsprechend vielfältig ist seine Pflanzen- und Tierwelt.
Insgesamt erschließen markierte Wanderwege mit einer Gesamtlänge von ca. 500 km die Naturschönheiten im Naturpark und sind Ausgangspunkt für so manch erholsame Begegnung mit noch intakter Natur, fernab vom Großstadtlärm. Ob auf Schusters Rappen oder mit dem Rad, immer ist es Entspannung pur.
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| Bundesland/Region |
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Niedersachsen |
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| Gründungsjahr |
| 1977 |
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| Geographische Lage |
| Östlich von Braunschweig, im Südosten Niedersachsens |
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| Größe |
| 47.000 Hektar |
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| Landschaftstypen |
| Laubwald, Fließgewässer, Seen, Moor, Grünland, Ackerflächen; Geländeausformung: hügelig/wellig |
- Geologische Vielfalt (fossilienreiche Steinbrüche) - Großsteingräber, Tumuli |
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